Mitsing-Konzert des Aphasie-Chors in der Kapelle der LVR-Klinik

Mitsing-Konzert des Aphasie-Chors in der Kapelle der LVR-Klinik

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Ein Licht inmitten des Klinikalltags

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Die Kapelle der LVR-Klinik ist für viele Menschen ein besonderer Ort: ein warmer, lichtvoller Raum mitten in einer sonst so sterilen Umgebung. Genau hier durfte im Advent 2025 gemeinsam gesungen, gelauscht und ein Gefühl von Angenommensein erlebt werden. Der Aphasie-Chor Köln/Bonn brachte zusammen mit vielen engagierten Mitwirkenden Musik, Geschichten und echte adventliche Wärme in die Kapelle.

Die Einladung zu dieser besonderen Veranstaltung erfolgte durch Pfarrerin Ute Schroller, deren wertschätzende und herzliche Arbeit in der Krankenhausseelsorge für viele Patientinnen und Patienten ein wichtiger Anker ist. Dass sie den Chor und das gemeinsame Anliegen so unterstützt, zeigt, wie sehr ihr Ihre Patienten und Patientinnen am Herzen liegen. Viele von ihnen begleitet sie über Jahre hinweg, etwa die Hälfte ihrer Patientinnen und Patienten kommen langfristig regelmäßig zu ihr in Beratung und Seelsorge.

Unter der Leitung von Sandra Sommerfeld sang der Aphasie-Chor, der 2008 gegründet wurde und seitdem für viele Betroffene ein Ort der Kraft, der Begegnung und der Gemeinschaft ist.

„Singen verbindet beide Gehirnhälften – und gerade für Menschen nach einem Schlaganfall oder mit Sprachstörungen (Aphasie) kann Musik Brücken bauen, wo Worte fehlen“,

…betonte Susanne Okreu, Gründerin des Aphasie-Regional-Zentrums Köln-Bonn e.V.. Diese besondere Erfahrung war auch in der Kapelle deutlich zu spüren. Vorbereitet wurde der Nachmittag von Gemeindereferent Norbert KochPfarrerin Ute Schroller und Chorleiterin Sandra Sommerfeld.

Gleich zu Beginn sangen wir gemeinsam das Lied „Mache dich auf und werde Licht“, das wie ein Leitmotiv durch die gesamte Feier führte. Der Nachmittag lebte von einem wohltuenden Wechsel aus Gesang und Geschichten: Weihnachtslieder, die miteinander verbanden, Texte, die zum Staunen anregten, und eine kleine Schokopraline, die liebevoll daran erinnerte, dass in jedem Menschen ein Stück „Nikolaus“ steckt. Auch der humorvolle Auftritt des Nikolauses schenkte allen ein wohliges Gefühl der Geborgenheit in einem vertrauten Ritual und brachte eine besondere Leichtigkeit in die Kapelle.

Am Ende des Nachmittags durfte sich jede und jeder ein Lied wünschen. Ein eigens komponiertes Stück wurde vorgetragen, bevor gemeinsam „Es kommt ein Schiff geladen“ gesungen wurde.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die diesen besonderen Adventsnachmittag möglich gemacht haben.
Weitere Informationen zum Aphasie-Regional-Zentrum finden Sie unter: aphasieregionalzentrum.de.

(20.01.2026/Anne-Christina Achterberg-Boness)

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